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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Malerei von Thomas Ziegler in der Orangerie in Putbus auf www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste Kunst-News 21. Juni 2011 (ur): Noch bis zum 3. Juli kann man in der Orangerie in Putbus auf Rügen die Ausstellung "verloren und gefunden" besichtigen. Etwas über diese Ausstellung erfuhr man bereits in unserer News vom 23. Mai 2011, die Sie noch weiter unten auf dieser Seite in unserem News-Rückblick finden. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von Dienstag bis Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr. Heute erfuhren wir, dass am kommenden Samstag um 17 Uhr ein Galeriegespräch in der Orangerie stattfindet. Außerdem ist der Künstler auch noch mit seiner Malerei in einer Ausstellung im Schleswig-Holstein Haus in Schwerin vertreten. Mehr dazu können Sie in der folgenden Information lesen, die uns Carmen Ziegler übermittelte: Die Galerie des Landkreises und die Kulturstiftung Rügen zeigen noch bis einschließlich 3. Juli über 70 Bilder des Malers Thomas Ziegler. Die Ausstellung„VERLOREN UND GEFUNDEN – THOMAS ZIEGLER – MALEREI“ ist klar strukturiert: 1. Abteilung (Erdgeschoß) - 7 Bilder aus der Endphase der DDR, die Ziegler zwischen 1986 und 1990 gemalt hatte. Im Mittelpunkt der ersten Abteilung steht der Perestroika-Vierteiler „Sowjetische Soldaten 1987“, der auf der X. Kunstausstellung in Dresden und danach in der Wanderausstellung des Busch-Reisinger Museums durch die USA, Schlagzeilen machte. Die interessante, zwiespältige Geschichte dieses Bildes wird in der Ausstellung und im dazugehörigen Katalog ausführlich dokumentiert. Alle Bilder dieser ersten Abteilung, auch der Perestroika-Vierteiler, sind dem klassischen Surrealismus zuzuordnen, gemalt mit dem Know-how der Leipziger Schule. 2. Abteilung – über 60 meist großformatige Arbeiten, die zwischen 1995 und 2007 auf Rügen entstanden sind. Diese Bilder haben einen philosophisch-kontemplativen touch. Kontemplation, d.h. Betrachtung, sich versenken. Ziegler schreibt dazu im Katalog: „Meine Rügener Bilder sind Anmutungen von Landschaften, etwas, das zwischen Illusion und Abstraktion liegt. Bei diesen Arbeiten habe ich mich bemüht, die Illustration von Begriffen so weit wie möglich zu vermeiden. Dabei geht es um Teich, Garten, Küste, Bodden, also um einfache Sachen, die sich entdecken lassen“. Und sie lassen sich ent-decken! Voraussetzung ist allerdings: Die Vorurteile, auch die Erwartung von niedlichen Sujetbildern, müssen an der Garderobe abgegeben werden. Diese, wie Ziegler sie nennt „Anmutungen von Landschaften“ sind mit einer ungeheuren Intensität gemalt und markieren seinen Weg in einer eigenen surrealistischen Bildrealität, die teilweise mit Bildsprachelementen aus dem abstrakten Expressionismus formuliert worden ist. Man muß das gesehen haben, wie sich Zieglers Bilder, besonders die Rügen-Bilder und die Orangerie mögen: Wie lange Sichtachsen interessante Blickwinkel ermöglichen, wie sich die Intensität der Arbeiten in den Kabinetträumen und besonders im hinteren Turm steigert. Und wie im achteckigen, hohen Turm sechs Großformate einen atemberaubenden Reigen tanzen, ohne sich dabei auf die Füße zu treten. Der interessierte Beobachter der Kunstszene in Mecklenburg-Vorpommern wird sicher schon bemerkt haben, dass parallel zur Ausstellung „verloren und gefunden“ in der Putbuser Orangerie, in Schwerin im Schleswig-Holstein- Haus, die 21. Kunstschau des Künstlerbundes MV zu sehen ist – „lost + found“. Dort zeigt Ziegler Bilder, die 2009-2010 gemalt wurden. Diese Arbeiten und die in der Orangerie stehen in einem interessanten reflexiven Zusammenhang. Empfehlenswert, der Katalog zur Ausstellung in der Orangerie Putbus, „verloren und gefunden“. Frühere News zur Malerei von Thomas Ziegler: KulturStiftung Rügen: Neue Ausstellung "verloren und gefunden" THOMAS ZIEGLER Malerei Ausstellungseröffnung am 28. Mai 2011 um 17 Uhr Ausstellung vom 29. Mai bis 4. Juli 2011 Kunst-News von der Insel Rügen, 23. Mai 2011 (ur): Am 29. Mai 2011 wird um 17 Uhr in der Orangerie in Putbus die Ausstellung "verlorenund gefunden" eröffnet. Gezeigt wird Malerei von Thomas Ziegler. Den ungewöhnlichen Titel erklärt der Künstler mit den folgenden Worten: ... im ersten Teil der Ausstellung werden Bilder gezeigt, die Ende der 80er Jahre gemalt wurden. Weil der Perestroika-Vierteiler "Sowjetische Soldaten 1987" eine interessante zwiespältige Geschichte hat, wird diese ausführlich dokumentiert. Der zweite Teil der Ausstellung besteht aus Arbeiten, die ich zwischen 1995 und 2007 gemalt hatte. Ab Mitte der 90er Jahre begann ich, die Malhaut und das Sujet meiner Bilder zu verändern: Gestische Malerei und Landschaftliches. Die meisten dieser oft großformatigen Bilder entstanden auf Rügen. Die "Steilküste" von 2003 verbindet beide Teile der Ausstellung. Aber beide Teile haben noch eine Gemeinsamkeit: Absurderweise hatten sie bis jetzt keine Chance, einer größeren Öffentlichkeit in Deutschland vorgestellt zu werden. Sie waren verloren und nun sind sie gefunden worden. "Sie waren verloren..."? Dazu kann man am 28. Mai mehr erfahren, denn es ist geplant, dass der Künstler bei der Ausstellungseröffnung anwesend ist und sich den Fragen der Gäste stellt. Wenn er also nicht von selbst über das "Absurde" des Verschwindens und Wiederfindens der Bilder spricht, dann kann man ihn danach fragen. Geboren wurde Thoams Ziegler 1947 in Limbach (Sachsen). Seit 1977 arbeitet er als freischaffender Maler. Dieser Lebensabschnitt begann in Leipzig, führte ihn nach Schwerin, Berlin sowie Rügen und schließlich nach Hamburg. Informationen für Urlaub und Freizeit in
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