|
||
| |
||||||||
|
Kreidefelsen-Tipp Das Badeleben genießen und von steilen Ufern in die Ferne schauen; die Salzhütten besuchen und auf sagenumwobenen Vineta- sowie Störtebekerspuren wandeln. Für die müden Stunden sind natürlich Unterkünfte vor Ort vorhanden. Seebrücke und Strand 1851 begann offiziell die Fremdenverkehrszeit in Koserow, die sich hier in lebendiger Weise mit der Fischertradition verbunden hat. Wenn man die 261 Meter lange Koserower Seebrücke betritt, dann befindet sich links der Fischerstrand mit den Salzhütten und rechts der Strand, der zur Steilküste mit dem Steckelsberg führt. In der Nähe der Brücke ist ein Kurplatz mit einem Musikpavillion. Steckelsberg und Weitblick bis zur Kreideküste Koserow liegt zwischen der Ostsee und dem Achterwasser. Gleich in seiner Nähe befindet sich der Steckelsberg, der mit seinen 56 m Höhe, die höchste Erhebung auf Usedom ist. Bei entsprechendem Wetter kann man von der Steilküste am Steckelsberg nicht nur das etwa vier Kilometer nördlich gelegene "Vineta-Riff" entdecken. Vielmehr hat man dann auch einen herrlichen Weitblick nach Mönchgut auf Rügen und manchmal sogar bis zur Kreideküste auf der noch nördlicher gelegenen Halbinsel Jasmund.In südöstlicher Richtung reicht der Blick bis nach Wollin, der Nachbarinsel von Usedom. Abends kann man in nordwestlicher Richtung das Leuchtfeuer der Insel Oie sehen. Salzhütten am Fischerstrand Ein beliebtes Ausflugsziel sind die Koserower Salzhütten. Sie entstanden ab 1820, als die königliche Regierung die Strandfischerei zu fördern begann. Anfangs dienten sie als Lager für das vom Staat steuerfrei gelieferte Salz.Unter staatlicher Aufsicht wurde der Hering dann auch gesalzen und verpackt. Als diese Förder- und Aufsichtszeit vorüber war, dienten die Salzhütten weiter den Fischern und das nicht nicht nur zur Heringsfangzeit. In einer der Salzhütten entstand sogar ein Fischlokal. Wenn Du also auf historischen Spuren Fisch essen möchtest, dann kannst Du es in der Dünenlandschaft am Fischerstrand von Koserow tun. Die Kirche mit dem "Vineta Kreuz" Die Koserower Kirche ist die einzige mittelalterliche Kirche an der Usedomer Außenküste. In der Kirche befinden sich ein Votivschiff und der letzte vollständig erhaltene mittelalterliche Flügelaltar der Insel mit zahlreichen Schnitzfiguren. Das ungewöhnlich große Kruzifix in der Kirche trägt umgangssprachlich auch den Namen "Vineta Kreuz". Vineta, Störtebeker und die Bernsteinhexe Sagenhaftes ist in Koserow und seiner Umgebung in besonders starkem Maße anzutreffen. So soll vor der Küste Koserows das berühmte Vineta untergegangen sein. Als sich diese These im 19. Jahrhundert verbreitete, kam sogar der Preußenkönig, um das sogenannte "Vineta-Riff" zu sehen. Die Vineta-Diskussion ist in den 1990er Jahren wieder neu entbrannt, als die Theorie publik wurde, dassVineta nicht vor Usedom, sondern in der Nähe von Barth gelegen haben soll. Unabhängig von der genauen Lage Vinetas existiert das Vineta-Thema mit all seiner Nachdenklichkeit über menschliche Verhaltensweisen. Davon künden auch die Vineta-Festspiele auf der Insel Usedom und in Barth. Doch Koserow hat nicht nur die Vineta-Legende zu bieten. Vielmehr soll sich auch der berühmte Seeräuber Störtebeker in Höhlen des Steckelsberges bei Koserow versteckt haben.Vom Gesagten umwoben ist auch die Hexengeschichte des Ortes. Sie animierte im 19. Jahrhundert den Koserower Pfarrer Wilhelm Meinhold zu seinem Roman "Die Bernsteinhexe".
|
Hot-LinksTravel Charme
|
|||||||
|
[home][ostsee-news][guide][sport][wellness][club][hotels][fotos][shop] |
||||||||