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Stadt Usedom Kreidefelsen-Tipp Nicht nur durch die Stadt Usedom durchfahren. Ein Halt lohnt sich angesichts des Sehenswerten. Auch Unterkünfte sind vorhanden, wenn Du Dein Quartier auf der Halbinsel Usedom etwas abseits vom Strandleben in den Kaiserbädern oder anderen Küstenorten haben möchtest. Der Schloßberg und die Christianisierung Herrlich ist die Aussicht vom Usedomer Schloßberg in Richtung Peenestrom und Kleines Haff. Auf dieser Anhöhe befand sich in längst vergangenen Zeiten eine heidnische slawische Burg. Das Granitkreuz auf dem Schloßberg erinnert mit seiner Inschrift an das Ende der Heidenzeit und die damit verbundene Christianisierung der slawischen Einwohner: "An dieser Stelle / Nahmen zu Pfingsten 1128 / Die Führer der Wenden / In Westpommern / Das Christentum an. / Gott will nicht / erzwungenen, sondern freiwilligen Dienst. / Otto von Bamberg. / Errichtet 1928." Die Jahreszahl 1928 bezieht sich auf das Jahr der Aufstellung des Kreuzes zum 800. Jahrestag der Christianisierung. Der erwähnte Otto von Bamberg war jener Bischof, der die Christianisierung der heidnischen Usedomer erreichte. Stadtkirche und Kloster Grobe Die Usedomer St.Marien Kirche wurde erstmals 1337 erwähnt. Nach dem großen Stadtbrand von 1475 erfolgte ihr Neubau. Bemerkenswert ist die spätmittelalterliche Grabplatte des Herzogspaares Ratibor und Pribislawa. Der Herzog war der Gründer des Klosters Grobe bei Usedom.
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