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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Wölfe an der Ostsee? Der Wolf (Canis lupus) ist auch in einige Ostsee-News vom 5. April 2009 (ur). Gibt es den Wolf auch in der Natur des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern? Kann man dem Wolf bei einem Urlaub an der Ostsee auf dem Weg von einem Parkplatz durch den Wald zu einem abgelegenen Strand auf den Inseln Rügen und Usedom oder der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst begegnen? Vor einigen Tagen sah sich das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern veranlasst, in einer Mitteilung an die Medien darauf aufmerksam zu machen, dass im Raum Grevesmühlen, also gar nicht weit weg von der Ostsee, wiederholt drei "wolfsähnliche" Tiere im Umfeld von Dörfern beobachtet worden seien. Aber nach ersten Foto- und Spurenbefunden sei von Experten eingeschätzt worden, dass es sich nicht um freilebende Wölfe handelt. Bei dieser Gelegenheit machte das genannte Ministerium darauf aufmerksam, dass "freilebende Wölfe... im Gegensatz zu verwilderten Hunden vorsichtige Tiere" sind, "die den direkten Kontakt zu Menschen meiden. Wölfe sind streng geschützte Tiere, die ausschließlich dem Naturschutzrecht unterliegen. In Mecklenburg-Vorpommern leben derzeit in vier Regionen einzelne Wölfe, Hinweise auf Rudel sind nicht bekannt." Laut einer vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern für Schaf- und Ziegenhalter im Februar diesen Jahres herausgegebenen Information gibt es Nachweise für einzelne Wölfe in der "Lübtheener Heide, der Prignitz, der Wittstocker Heide und der Ueckermünder Heide". Das sind also Gebiete, die sich NICHT auf den Ostsee-Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom sowie der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst befinden. Dennoch dürfte sicher Dr. Peter Jungmann bei seiner Einschätzung der Entwicklung recht haben, als er während der gestrigen Kreisdelegiertenversammlung des Kreisjagdverbandes Rügen e.V. als dessen Vorsitzender sagte: Wir werden die natürliche Rückkehr des Wolfes tolerieren müssen. Aber es gilt dringend, dass die entsprechenden Behörden Massnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit, Lösungen für Entschädigungsleistungen und zum Umgang mit Wölfen, die problematisch werden, anbieten und ein entsprechendes Management dazu erarbeiten. Für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit ein Wolfsmanagementplan erarbeitet, der eine Bestandsüberwachung der Wölfe ermöglichen und zur Vermeidung von Konflikten mit Wölfen beitragen soll, indem er für Probleme Lösungen aufgezeigt. Das war die Kurzfassung der ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 5. April 2009 Wölfe an der Ostsee? Der Wolf ist auch in einige Ostsee / Mecklenburg-Vorpommern / Halbinsel Fischland-Darß-Zingst / Insel Rügen / Insel Usedom / Mecklenburg / Grevesmühlen (ur): In unseren News vom 10. November des vergangenen Jahres machten wir darauf aufmerksam, dass man beim Urlaub an der Ostsee im Stralsunder Zoo Polarwölfe sehen kann. (Hier der Link: Polarwölfe an der Ostsee). Dass es den Wolf auch wieder in der Natur des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern gibt, war bereits oben in der Kurzfassung dieser News zu lesen. Wölfe sehen indes nicht alle gleich aus.Unterschiede in der Farbe sind zum Beispiel zwischen den Polarwölfen und den Wölfen vorhanden, die in die Natur des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern eingewandert sind. Neben den weißen Polarwölfen gibt es u.a. auch graue und schwarze Wölfe. Die in Mecklenburg-Vorpommer eingewanderten Wölfe zähIen zu den grauen Wölfen. Auf der Kreisdelegiertenversammlung des Kreisjagdverbandes Rügen e.V. sprach gestern Dr. Peter Jungmann auch über die Rückkehr des Wolfes nach Mecklenburg-Vorpommern und damit zu einem Problem, von dem er sagte, dass "einige Weidgenossen meinen, für Rügen trifft das nicht unbedingt zu." Dr. Peter Jungmann dazu: "Beim Marderhund kann ich mich erinnern, dachten wir etwa ähnlich." Inzwischen ist die Situation so, dass im vergangenen Jagdjahr zum ersten Mal auf Rügen mehr Marderhunde als Füchse erlegt wurden. Die Marderhunde sind also auf Rügen heimisch geworden. Aber noch gibt es KEINEN Nachweis für einen Wolf auf Rügen. Vielleicht bleibt es noch lange so auf Deutschlands größter Insel. Aber wie mit dem Thema "Wolf" umgehen? Dazu sagte Dr. Peter Jungmann während der Kreisdelegiertenversammlung des Kreisjagdverbandes Rügen e.V. als dessen Vorsitzender: "Wir werden die natürliche Rückkehr des Wolfes tolerieren müssen. Aber es gilt dringend, dass die entsprechenden Behörden Massnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit, Lösungen für Entschädigungsleistungen und zum Umgang mit Wölfen, die problematisch werden, anbieten und ein entsprechendes Management dazu erarbeiten. Ich weiß, dass das Thema Wolf innerhalb der Jägerschaft kontrovers diskutiert wird. Ich fordere jedoch alle auf, hier Ruhe zu bewahren. Äußerungen und Taten einzelner Jäger können insbesondere beim Thema Wolf dazu führen, dass die gesamte Jägerschaft in Verruf gerät und als Naturschutzverband seine Glaubwürdigkeit verliert. Der Auftrag zur Erarbeitung eines Managementplanes ist vom Minister erteilt worden." Im Dezember 2009 soll dieser Managementplan vorliegen, wenn entsprechende Hoffnungen in Erfüllung gehen. Derweil könnte es noch zu so manch einer Aufregung kommen. Dabei ist zu bedenken, dass nicht alle Tiere Wölfe sind, von denen man meint, sie seien welche. Da Schäferhunde eine domestizierte Form des Wolfes sind, also der gleichen Art (Canis Lupus) entstammen, kommt es vor, dass wildernde Schäferhunde mit Wölfen verwechselt werden. Dass war offensichtlich jüngst ganz in der Nähe der Ostsee der Fall. Dazu teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern am 1. April diesen Jahres mit: In den vergangenen Tagen wurden im Raum Grevesmühlen (Landkreis NWM) wiederholt drei "wolfsähnliche" Tiere im Umfeld von Dörfern beobachtet. Nach ersten Foto- und Spurenbefunden wurde von Experten eingeschätzt, dass es sich nicht um freilebende Wölfe handelt. Nachdem die Gruppe beim Wildern beobachtet wurde und in mehreren Dörfern auffälliges bzw. aggressives Verhalten zeigte, sind zwei der drei Tiere am 23. März in der Kiesgrube Naschendorf legal im Auftrag der zuständigen Behörde erlegt worden. Das dritte Tier mit etwas anderer Gesichtszeichnung soll noch gefangen werden. Inzwischen ist geklärt, dass es sich bei diesen zwei Tieren sicher um Schäferhunde handelte, eines trug ein unscheinbares Halsband. Der bzw. die Besitzer der Hunde konnten jedoch noch nicht ermittelt werden. Wenn Bürger wildernde Tiere beobachten, sollten sie dies umgehend beim Ordnungsamt melden. Freilebende Wölfe sind im Gegensatz zu verwilderten Hunden vorsichtige Tiere, die den direkten Kontakt zu Menschen meiden. Wölfe sind streng geschützte Tiere, die ausschließlich dem Naturschutzrecht unterliegen. In Mecklenburg-Vorpommern leben derzeit in vier Regionen einzelne Wölfe, Hinweise auf Rudel sind nicht bekannt. News von der Ostsee und der
Ostseeküste NOCHMALS das Wichtigste zur bisherigen Verbreitung der Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern: Laut einer vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern für Schaf- und Ziegenhalter im Februar diesen Jahres herausgegebenen Information gibt es Nachweise für einzelne Wölfe in der "Lübtheener Heide, der Prignitz, der Wittstocker Heide und der Ueckermünder Heide". Das sind also Gebiete, die sich NICHT auf den Ostsee-Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom sowie der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst befinden. Rückblick auf eine weitere News zum Thema Wölfe: Polarwölfe Aktualisierungs-Anmerkung vom 23. Oktober 2010 Hier der Link zur nächsten News zu Wölfen in Mecklenburg-Vorpommern: |
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