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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Fehmarnbelt-Querung: Bundesrat sagte JA zur Fehmarnbelt-Brücke, Ostsee-News vom 14. Februar 2009 (ur). In unseren News vom 4. September 2008 berichteten wir darüber, dass Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und seine dänische Kollegin Carina Christensen den Staatsvertrag zum Bau der umstrittenen, 19 Kilometer langen Fehmarnbelt-Brücke unterzeichnet haben. Dieses Brückenprojekt, auch Fehrmarnbelt-Querung genannt, soll Puttgarten auf der deutschen Ostseeinsel Fehmarn im Kreis Ostholstein mit Rödby (Rødby) auf der dänischen Insel Lolland verbinden und bis zum Jahr 2018 fertiggestellt werden. Gestern stimmte der Bundesrat für den vorgelegten Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Bau der Fehmarnbelt-Querung. Nur Mecklenburg-Vorpommern stimmte dagegen und Hamburg enthielt sich der Stimme. Warum Mecklenburg-Vorpommern gegen den Bau der Fehmarnbelt-Brücke stimmte, erfahren Sie in den ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 14. Februar 2009 Bundesrat sagte JA zur Fehmarnbelt-Brücke, aber Mecklenburg-Vorpommern stimmte gegen feste Fehrmarnbelt-Querung Ostsee / Deutschland / Dänemark (ur): Gestern stimmte der Bundesrat für den vorgelegten Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Bau der Fehmarnbelt-Querung zwischen Puttgarten auf der deutschen Ostseeinsel Fehmarn im Kreis Ostholstein und Rödby (Rødby) auf der dänischen Insel Lolland. Mecklenburg-Vorpommern stimmte dagegen. Dazu teilte uns das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern mit: Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern hat sich im Bundesrat gegen den geplanten Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung ausgesprochen. „Eine feste Querung ist unwirtschaftlich und gefährdet Arbeitsplätze im Norden Deutschlands, nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag. „Eine Stunde Zeitersparnis zwischen Hamburg und Kopenhagen rechtfertigt nicht den Einsatz von Milliarden Steuergeldern.“ Im Zuge derzeit sinkender Transportraten müssten viele der Prognosen zu den künftigen Verkehrsströmen überprüft werden. Die 19 Kilometer lange Verbindung zwischen Puttgarden und Rodby soll inklusive der Straßenanbindung auf beiden Seiten mehr als 5,5 Milliarden Euro kosten. „Die Zeiteinsparung bei einer festen Querung wurde zu hoch bewertet“, sagte Seidel. „Viele Passagiere und insbesondere LKW-Fahrer nutzen die Fährüberfahrt als Ruhe- und Erholungszeit.“ „Zudem würden durch das Projekt hohe Investitionen in den Hafen- und Verkehrswegeausbau teilweise entwertet“, sagte Seidel. Die Häfen in Mecklenburg-Vorpommern haben sich in den letzten Jahren zu leistungsfähigen Logistikdrehscheiben entwickelt. „Mit Unterstützung des Bundes werden weiterhin Zufahrten für eine wettbewerbsfähige Hafenanbindung ausgebaut“, sagte Seidel. In die Infrastruktur der Seehäfen Mecklenburg-Vorpommerns wurden in den letzten zehn Jahren mehr als 500 Millionen Euro investiert. Bei den Hinterlandanbindungen sind nach Fertigstellung der Ostseeautobahn A 20 und der Strelasundquerung die Fertigstellung der Autobahnverbindung zwischen Schwerin und Wismar sowie die Autobahn 14 von Schwerin nach Magdeburg wichtige Projekte. Auch die Schienenstrecken Rostock-Berlin, Stralsund-Berlin und das Gleisnetz in Wismar werden in den nächsten Jahren aufgewertet. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Weitere Infos zur Fehmarnbelt-Brücke mit diesem Link: Fehmarnbeltquerung
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