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Galerie Möller in Warnemünde, Ausstellungseröffnung: Heike Roesner
www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 20. Februar 2009 Galerie Möller in Warnemünde, neue Ausstellung: Ostsee / Warnemünde (ur): PapierFormen“, Collagen und Lichtobjekte sind noch bis zum 31. März diesen Jahres in der GALERIE MÖLLER in Warnemünde (Am Strom 68, Telefon 0381-52436) zu sehen. Einige der farbenfrohen Collagen und Papier-Skulpturen von Heike Roesner sehen Sie auf dem folgenden Bild:
Bei der Ausstellungseröffnung sagte Galeristin Ulrike-S. Möller gestern Abend: Die wohl ungewöhnlichste Ausstellung dieses Jahres eröffnen wir heute Abend. Unter dem Gemeinschaftstitel „PapierFormen“ verbergen sich zwei Künstlerinnen, in deren Arbeiten der Werkstoff Papier zwar eine große Rolle spielt, die aber unterschiedlicher kaum sein können. Ulrike-S. Möller stellte dann zunächst die Künstlerin Heike Roesner vor: Heike Roesner hat in dieser Galerie schon seit Jahren einen Stammplatz erworben und ist vielen sicher noch durch ihren spektakulären Beitrag zu der Ausstellung „Figürliches und Skurriles im Schmuck“ anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Galerie bekannt. Die leidenschaftliche Papiersammlerin kam über die Malerei zur Collage und entdeckte in ihr eine Möglichkeit, mit dem geliebten Werkstoff zu arbeiten. Ihre Papiere allein haben schon eine Geschichte. Sie kommen aus Japan und waren einmal eine Zeitung, sie kommen aus Russland und haben einmal Schokolade beherbergt, oder sie sind vom Becker um die Ecke und hüllten Kuchen ein. Sie sagt: „Ich „male“ also mit Papier, mit Papier ganz unterschiedlicher Natur, mit altem und neuem, gebrauchtem und ungebrauchtem, edlem und banalem, merkwürdigem und alltäglichem.“ In dieser Ausstellung sehen sie die Spannweite ihres Schaffens, von zauberhaften Collagen im Rahmen bis zu Figurengruppen. Schicht um Schicht ummanteln sie in ihnen ein Gerüst aus Maschendraht. So entstehen die verschiedensten Objekte, Figuren, Truhen, Taschen, Schmuck u.v.a.m. – farbige, aber dennoch einfache Dinge, die man benutzen kann oder Skulpturen, die eine Geschichte erzählen und denen in den letzten Jahren ihre ganze Leidenschaft gehört. Unübersehbar ihre Freude, die sie bei der Arbeit hat, die sich auf uns überträgt, wenn wir das „Alte Rotkäppchen“ „Die Herde“ oder „Blinde Kuh“, ihr Beitrag zu einer Biennale in Nordschweden, die „Risiko“ zum Thema hat, betrachten. Ob es das Forum für Internationale Gefäßkunst im Taunus, das Grassimuseum in Leipzig oder eine internationale Taschenausstellung in München ist, Heike Roesners Arbeiten empfinden alle als originelle, einzigartige Bereicherung. Dabei beschäftigt sie sich erst seit ca. 12 Jahren intensiv mit dieser Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeit. 1959 im rheinischen Düsseldorf geboren, hat sie zunächst ordentlich als Englischdolmetscherin gearbeitet, dann halbordentlich von 1980 – 85 Kunst und Musik für das Lehramt in Duisburg studiert und dann 10 Jahre schon sehr unordentlich auf verschiedenen Tätigkeitsfeldern experimentiert, bei denen die Malerei zwar immer eine Rolle spielte, sie aber viel für ihre Musikleidenschaft auf der Bühne stand. Heike Roesner lebt heute mit ihrem Mann in einer Ost-Westdeutschen Vereinigung in Berlin und in Kühlungsborn. Heike Roesner stellt in der Galerie Möller zusammen mit Anke Neumann aus. Das sich beider Werke in einer Ausstellung ideal ergänzen, wurde gestern Abend in der Galerie Möller deutlich. Galeristin Ulricke-S. Möller sagte dazu: Während Heike Roesner vorhandenes Papier zu einer neuen Bestimmung führt, schöpft und gießt ANKE NEUMANN ihre Papiere in nepalesischer Tradition aus den Kozofasern des Maulbeerbaumes, Abaca oder Flachs selbst, um sie dann in der Kombination mit Lichtleitfasern oder Leuchtstofflampen zu einer spannenden Symbiose zwischen natürlichen Fasern und Komponenten modernster Lichttechnik, poetisch und modern gleichermaßen zu vereinen. In ihren Leuchten und Raumobjekten, die so ungewöhnlich sie auch erscheinen mögen, doch vielfältigste Verwendung finden können, spielt sie mit dem Wesen der LICHTPAPIERE, in dem sie die zufällige Musterung der Fasern in die weitere Gestaltung einbezieht, oder die Möglichkeiten, Strukturen einzubringen, ausnutzt. So sind ihre Arbeiten subtil bis kontrastreich, organisch bis streng, stark farbig bis monochrom, raumgreifend, wandfüllend oder sich als einzelnes Objekt von der Architektur des Raumes verselbständigend. Es ist nicht verwunderlich, dass ihre Arbeiten nicht nur in privaten Räumen, sondern auch in musealen und modernsten Architekturen zu finden sind, für die sie in direktem Auftrag arbeitet. Ihre Werkstatt ist seit 2004 in Jena, wo die 1970 in Chemnitz geborene nach ihrem Facharbeiter für Textiltechnik in Flöha und ihrem Studium der Textil- und Flächengestaltung an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ihr „LICHTSTUDIO“ eröffnet hat. Nach der Ausstellungseröffnung konnte man mit Hilfe eines Videos hinter die Kulisse des Lichtstudios von Anke Neumann schauen und miterleben, wie ihre Lichtobjekte aufwändig und mit immensem körperlichem Einsatz entstehen. Ulrike-S. Möller sagte zu ihnen: " Sie sind robuster, als sie anmuten, zeitlos schön und, wenn man Anke Neumann kennenlernt, glaubt man auch ihr, dass sie Spaß bei der Arbeit hat." Eine besonders schöne Wirkung erreichten die LICHTOBJEKTE, als andere Lichtquellen immer mehr in den Hintergrund gelangten bzw. ausgeschaltet wurden und nur noch sie, also die Lichtobjekte von Anke Neumann, in der Galerie für Licht sorgten Die Galerie Möller ist zurzeit Montag bis Samstag News von der Ostsee und der
Ostseeküste Weitere Bilder und Kunstwerke finden Sie online mit folgendem Link News-Rückblick: HOLGER KOCH "Stille Post", Ölbilder und
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