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B96 und B96n auf Rügen: NABU kritisiert das "gewaltige Ausmaß des geplanten Straßenneubaus" von Altefähr bis Klein Kubbelkow bei Bergen Ostsee-News vom 1. Juli 2009 (ur). Wer auf der neuen Rügenbrücke Deutschlands größte Insel erreicht, der entdeckt auch bei der Anreise zu diesem Sommerurlaub, dass die B96 in Richtung Bergen nicht erweitert wurde und auch kein Neubau der B96n begonnen hat. Gegenwärtig deutet vieles darauf hin, dass es nicht zur Erweiterung der B96, sondern zum Neubau der B96n von Altefähr bis Klein Kubbelkow bei Bergen kommen wird. Vor allem das Ausmaß dieses Neubaus ist heiß umstritten, denn was Marlies Preller vom NABU Rügen auf dem folgenden Foto zeigt, ist keine Bauplanung für ein städtisches Ballungsgebiet, sondern für die Urlaubsinsel Rügen:
Mehr Infos zu diesem Projekt in den ausführlichen News für den Unterkünfte auf der Insel Rügen hier: Urlaub auf Rügen www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 1. Juli 2009 B96 und B96n auf Rügen: NABU kritisiert das "gewaltige Ostsee / Insel Rügen (ur): Bei seiner Kritik an der gegenwärtigen Planung der B96n auf der Insel Rügen betont der NABU, dass er Wachstum nicht verhindern will, sondern für Wachstum ist:
Was der NABU unter Wachstum versteht und warum er die gegenwärtige Planung der B96n kritisiert, entnehmen Sie bitte der folgenden Information, die uns vom NABU Rügen zu diesem Thema übermittelt wurde: Bis zum 3. Juli 2009 können die Gemeinden, Unternehmen, Verbände und Bürger, die von den monströsen Planungen zu Neubau der B 96n auf Rügen betroffen sind, ihre Einwendungen beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Rostock einreichen. Der NABU Rügen fordert dazu auf, von diesem Beteiligungsrecht Gebrauch zu machen. Nur dann werden in der Anhörung die Anregungen und Bedenken Berücksichtigung finden können. Vom 13. bis 17. Juli werden die Pläne mit Behörden und Einwendern erörtert. Für den Naturschutzbund Deutschland (NABU), der zusammen mit dem BUND seine Stellungnahme abgibt, ist das gewaltige Ausmaß des geplanten Straßenneubaus nicht akzeptabel. Zur Verbesserung der Verkehrssituation soll auf nur 20 km von Altefähr bis Klein Kubbelkow bei Bergen eine Fläche in der Größe von 63 Fußballfeldern versiegelt werden. Eine 15,5 m breite Straße mit drei Spuren würde sich zusätzlich zur vorhandenen zweispurigen in die westrügensche Landschaft schneiden einschließlich 16 Brückenbauwerken, 15 betonierten Regenrückhaltebecken, 2 m hohen „Wildschutzzäunen“ 2-3 m hohe „Blendschutzwällen“ im Abschnitt Bergen - Samtens. Abgeschnittene Orte und Betriebe, der Abriss von 5 Wohnhäusern sowie der Entzug mehrerer 100 ha Fläche für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung sind unliebsame Randerscheinungen. Die Zahl der Alleebäume, denen zugunsten des geplanten Straßenneubaus die Fällung droht, ist mit der überarbeiteten Planung auf 239 gestiegen. Weiße Kalkkreuze an den Bäumen erinnern seit 2005 mahnend daran. Lebensräume für Tiere und Pflanzen, auch für nach EU-Recht streng geschützte Arten, würden ebenfalls erheblich beeinträchtigt. 80,1 Mill. € ist die offizielle Zahl für die Kosten der neuen Straße - in Zeiten der Milliardenverschleuderung ist dies anscheinend kaum mehr von Bedeutung. Auf dem Erörterungstermin wird der NABU weiterhin eine bessere Lösung der Verkehrsprobleme einfordern, denn auch wir wollen Wachstum! Wir wollen nachhaltiges Wachstum, Wachstum von Naturkapital, Biotopreichtum, Artenvielfalt. Wir wollen ein Plus bei gesunder Luft, sauberem Wasser, lebendigem Boden, Lebensqualität. Wir wollen eine positive Bilanz beim Schutz der Bäume, Alleen und Wälder. Wir wollen uns mit all unserem Vermögen aktiv für die Bewahrung der Schöpfung, unserer Mitwelt einsetzen. Das bekräftigt der NABU, auch dann, wenn es um die maßlosen Planungen zur B 96n auf Rügen geht. Kontakt: Marlies Preller, NABU Rügen, News von der Ostsee und der
Ostseeküste Unterkünfte auf der Insel Rügen hier: Urlaub auf Rügen
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