|
|
||
|
|
||||||||||||||
|
Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
DänemarkDeutschland (Ostsee)EstlandLettland LitauenNorwegenPolenRügen/Hiddensee/
|
Keramik: Brennofen der ganz besonderen Art war am Kap Arkona zu erleben. Bilder von einem Papp-Keramikofen, der abgebrannt wurde. Keramik-Experiment mit Schmauchbrand geglückt. Keramikerin Antje Grotelueschen auf neuen Wegen mit einem Freibrandverfahren. In den News auch Fotos von einer Feuerinstallation. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 9. Juni 2007 Feuerinstallation und Abbrennen eines Papp-Keramikofens mit polierter Keramik am Kap Arkona: Entstanden ist Schmauchbrand-Keramik. Kap Arkona im Norden der Insel Rügen (ur). Gestern Abend war am Kap Arkona ein ungewöhnliches Schauspiel zu erleben. Anlässlich ihres Geburtstages hatte die Kermikerin Antje Grotelueschen, die vor allem durch den Raku-Brand bekannt wurde, Künstlerkollegen und den Putgartener Bürgermeister, Ernst Heinemann, zu einem Experiment mit einem Papp-Keramikofen eingeladen. Auf dem Foto unten ist Antje Grotelueschen als Zweite von rechts neben dem Bürgermeister zu sehen. Im Hintergrund befindet sich die Galerie mehrsehen von EllenNa und StefanNo.
Die geschichteten Backsteine sind eine von Frauen erdachte und gemachte Feuerinstallation. Antje Grotelueschen baute diese Installation zusammen mit ihrer Freundin Gudrun Zander. Gleich in der Nähe der Feuerinstallation befand sich der noch geheimnisvoll verhüllte Papp-Keramikofen:
Was sich unter der Hülle befand, sehen Sie als "weißen Turm" auf dem Foto unten links. Es ist ein Papp-Keramikofen, also ein Ofen aus Pappe und Papier, in dem Keramik geschmaucht werden kann, wenn alles gut geht.
Foto links: Im Hintergrund der Neue Leuchtturm von Arkona und davor der Schinkelturm, dann der Pappofen zum Keramikbrand und im Vordergrund die Feuerinstallation. Dass sie funktionierte sehen Sie auf dem Foto rechts. Die Feuerinstallation ist transportabel. Sie stand in diesem Fall auf einem uralten Militärgully-Deckel, den Bürgermeister Heinemann extra herangeschafft hatte. Auf den Fotos unten sehen Sie den Pap-Keramikofen. Drei Tage arbeiteten Antje Grotelueschen und Gudrun Zander an seiner Entstehung, unterstützt wurden sie dabei vom Landart-Künstler StefanNo.
Der Papp-Keramikofen war mit Runen und Symbolen versehen. Gewählt wurden u.a. die Begriffe FRIEDEN, LIEBE, TIEFE. Zusammen mit dem Landart-Künstler StefanNo entwickelte die Keramikerin Antje Grotelueschen die Idee, gerade diese Begriffe auf dem Ofen zu verankern. "Beim Verbrennen des Papp-Keramikofens sollte die Energie, die die Begriffe beinhalten, in symbolischer Weise frei gesetzt werden", sagte Antje Grotelueschen, und sie fügte hinzu: "Ohne Liebe kein Frieden und ohne Tiefe bleibt alles nur leeres Gerede. Daran mussten wir gerade angesichts des G8-Gipfels denken." Auf dem Foto oben rechts schneidet der Landart-Künstler StefanNo mit einer Kettensäge Zuglöcher in die Papp-Keramikofenwand. Die Wand bestand aus Pappe, Zeitungen, Tonschlicker (also mit Wasser verdünntem Ton) und einer aufgeschlemmten Kreideschicht. Unten im Ofen befand sich mit Sägemehl gefüllte Keramik. Dass der Ofen brannte sehen Sie unten.
Als die Sonne am Kap Arkona untergeganen war, wurde das Sägemehl im Papp-Keramikofen angezündet. Jetzt kam es darauf an, dass der Ofen genau mittig in sich zusammenfiel Durch das Abbrennen des Papp-Keramikofens stieg die Temperatur in der Umgebung der Keramik immer weiter an. "Ich denke, dass wir am Ende 800/900 Grad erreicht hatten", sagt Antje Grotelueschen.
Links sehen Sie Antje Grotelueschen bei der Kontrolle des Brennvorganges. Mit der Stange wird das Abbrennen mittig gehalten. Dass dies gelang, ist an dem Rest-Haufen auf dem Foto rechts zu sehen. In ihm befand sich zu diesem Zeitpunkt noch die Keramik. Nach insgesamt drei Stunden wurde die Keramik aus dem schwellenden Sägemehl entfernt. Morgen soll sie gereinigt und nachpoliert werden. Ein Foto davon sehen Sie am Sonntag in unseren News, also einfach ab morgen in der News-Übersicht den 10. Juni anklicken. Fest steht schon jetzt, dass das Experiment gelungen ist, denn es sind mit dem Abbrennen des Papp-Keramikofens am 8. Juni am Kap Arkona optimale Bedingungen für einen Schmauchbrand entstanden. Alles dauerte von Samstagabend nach Sonnenuntergang bis ca. 2 Uhr am Sonntag in der Frühe. Dabei gab es auch viele anregende Künstlergespräche, Ideen für das weitere gemeinsame Wirken am Kap Arkona entstanden. Und für das leibliche Wohl war auch gesorgt, denn jeder hatte dazu etwas beigetragen. Weiteres Keramik-Thema: Raku-Brand mit Antje Grotelueschen Telefon-Nummer der Keramikerin Antje Grotelueschen: 038391-764765. News und Infos der gerade aktuellen Woche: Ostsee-News für Urlauber News von der Ostsee und der
Ostseeküste
|
|||||||||||||
|
[home][news][guide][sport][wellness][club][hotels][fotos][shop] |
||||||||||||||