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DänemarkDeutschland (Ostsee)EstlandLettland LitauenNorwegenPolenRügen/Hiddensee/ AusstellungenRügenimpressionen im Café Peters in Mukran Ahrenshoop: Tradition und Moderne Vom Fischland in die Welt: Porträtbilder Warnemünde, Galerie Möller: "PapierFormen, Collagen & Lichtobjekte Veranstaltungen Arndt-Haus in Groß Schoritz: Begegnungen Kap Arkona im Norden von Rügen & Rügenhof Kap Arkona in Putgarten Bauernhof auf Rügen: Erlebnis-Angebote Bilder / Fotos 2010Bilder / Fotos 2009Bilder / Fotos 2008Bilder / Fotos 2007Bilder 1999 bis 2006 Ostsee-Urlaub
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Nord Stream-Pipeline (auch Ostsee-Pipeline bzw. Ostseepipeline genannt): Anhörung zur Ostseepipeline, WWF Deutschland: Ostsee-News vom 25. Juni 2009 (ur). Wenn alles künftig so verläuft, wie es die Nord Stream AG plant, dann soll ab Ende 2011 der erste Leitungsstrang einer rund 1220 Kilometer langen Pipeline durch die Ostsee vom russischen Wyborg bis Greifswald-Lubmin fertiggestellt sein. Mit einer Transportkapazität von 27,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas soll der Gastransport dann auch noch 2011 in Betrieb gehen. Ein zweiter Pipelinestrang der "Nord Stream-Pipeline" soll dann 2012 fertig werden und die Transportkapazität auf rund 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas erhöhen. Ob es zum Bau der Nord Stream-Pipeline kommt, die auch Ostseepipeline genannt wird und dabei u.a. Ostsee-Pipeline geschrieben wird, berührt auch den Urlaub an und auf der Ostsee. Keiner möchte wohl Umweltschäden in seinem Urlaubsgebiet. Dass der WWF Deutschland im laufenden Genehmigungsverfahren zur Umweltverträglichkeit der geplanten Gaspipeline durch die Ostsee "vor einer falschen Bewertung der ökologischen Risiken" gewarnt hat, berichteten wir bereits (Hier der Link: Ostseepipeline). Im Rahmen eines viertägigen Anhörungsverfahrens vom Montag dieser Woche bis heute, hatte u.a. der WWF Deutschland eine Möglichkeit, seine Bedenken zu erläutern. Mehr dazu erfahren Sie in den ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee weiter unten auf dieser Seite. Zwar soll die geplante Ostsee-Pipeline in Russland das Festland verlassen und dieses erst in Greifswald-Lubmin wieder erreichen, da die Nord Stream-Pipeline aber durch die Hoheitsgewässer bzw. "Ausschließlichen Wirtschaftszonen" von fünf Ländern verläuft, bedarf das Projekt nicht nur der Zustimmung von Deutschland und Russland. Es sind auch Genehmigungen aus Finnland, Dänemark und Schweden erforderlich. Zudem wurden Polen, Litauen, Lettland und in Estland in die Konsultationen einbezogen, da die Verwirklichung des Ostsee-Projektes auch Auswirkungen auf sie als Ostsee-Anrainer haben kann. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 25. Juni 2009 Ostseepipeline JA oder NEIN? WWF Deutschland: Ostsee / Mecklenburg-Vorpommern / Rügen / Usedom (ur): Mit dem Titel "Ostsee-Pipeline: Nord Stream muss Umweltbelastungen ausgleichen" übermittelte uns der WWF Deutschland gestern die folgenden Informationen zum aktuellen Erörterungsverfahren im Rahmen der geplanten Ostseepipeline: In der aktuell laufenden Anhörung zur geplanten Ostsee-Pipeline hatten die Umweltverbände WWF und BUND die Chance, ihre Bedenken zu erläutern. Nach intensiven Diskussionen konnten jedoch längst nicht alle Vorbehalte ausgeräumt werden. Zwar hatte Pipelinebetreiber NordStream Beeinträchtigungen der Meeresumwelt festgestellt, diese aber durchweg als unerheblich deklariert. Als Fazit der ersten zwei Anhörungstage fasst WWF-Ostseeexperte Jochen Lamp zusammen: " Der WWF erkennt an, dass NordStream mit großem Aufwand qualitativ hochwertige Untersuchungen vorgelegt hat. Zugleich haben die bisherigen Erörterungen gezeigt, dass NordStream kein Konzept hat, wie die festgestellten Umweltbeeinträchtigungen im Meeresbereich ausgeglichen werden können." Dies sei jedoch für eine Genehmigung der Anträge zwingend notwendig. Auch die Folgen für die internationalen Schutzgebiete des NATURA 2000 Netzwerkes werden nach Angaben von WWF und BUND von erheblichem Ausmaß sein. "Die Lebensräume und die Tier- und Pflanzenarten könnten langfristig in ihrem Bestand gefährdet sein", warnt Jan Barkowski vom BUND. Insbesondere das Eingraben der Pipeline in den Greifswalder Bodden und die Einrichtung einer Klappstelle vor Usedom werden nach Angaben der Umweltverbände erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen in diesem Bereich seien derart vage und unverbindlich formuliert, dass sie schon vor einer rechtlichen Überprüfung scheitern dürften. Teilweise wurden dort Pflegemaßnahmen für die Schutzgebiete, zu denen das Land ohnehin verpflichtet ist, zu Ausgleichsmaßnahmen deklariert. Nicht im Detail erörtert wurden die Bedenken, die den Gesamtverlauf der Pipeline von Russland bis Deutschland betreffen. Hier geht es vor allem um zusätzliche Nährstoffbelastungen der Ostsee in Folge der Bodenarbeiten, um Munition am Meeresboden und Veränderungen Ostseegrunds. Diese Fragen wurden zuvor zwischen den staatlichen Stellen unter Ausschluss der Umweltverbände beraten. Schweden und Finnland hatten die Unterlagen als nicht zureichend zurückgewiesen und mehr Bearbeitungszeit gefordert. Vor allem die russische Umweltverträglichkeitsprüfung war der Öffentlichkeit erst 2 Tage vor den Anhörungen in Deutschland zugänglich gemacht worden. Weitere Informationen: Roland Gramling, News von der Ostsee und der
Ostseeküste Vorangegangene News von www.kreidefelsen.de zur Ostsee-Pipeline: Sobald eine weitere News von uns zur Ostseepipeline erscheint,
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