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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Gaspipeline von Wyborg in Russland durch die Ostsee nach Lubmin. Ostsee-News vom 15. März 2008 (ur). Von Wyborg an der Ostseeküste Russlands bis Lubmin bei Greifswald ist eine Gaspipeline durch die Ostsee geplant. Kritik daran gibt es nicht nur in Polen sowie in den baltischen Republiken Litauen, Lettland und Estland. Jüngst hat Schweden Forderungen auf dem Umweltschutzgebiet erhoben, vor allem angesichts des Verlaufs der Pipeline nahe der schwedischen Ferieninsel Gotland. Noch hat Nord Stream, ein Konsortium mit Beteiligung aus Russland, Deutschland und den Niederlanden den Zeitplan für den Bau der Gaspipeline in der Ostsee nicht veröffentlicht, aber dennoch läuft die Vorbereitung auf deutscher Seite so auf Hochtouren, als wenn die Gaspipeline auf jeden Fall gebaut wird. Mehr dazu in unseren News aus dem Fährhafen Sassnitz/Mukran weiter unten auf dieser Seite. Wer von dort zum Urlaub nach Bornholm oder zum Beispiel Schweden aufbricht, könnte bald rege Bautätigkeit entdecken, u.a. ist im Fährhafen die Ansiedlung eines Rohrummantelungswerkes für die Gaspipeline geplant. www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 15. März 2008 Gaspipeline von Wyborg in Russland durch die Ostsee nach Lubmin führt auch zu Veränderungen im Fährhafen Sassnitz-Mukran Wyborg in Russland sowie Lubmin und Sassnitz-Mukran an der deutschen Ostseeküste (ur): Von Wyborg an der Ostseeküste Russlands bis Lubmin bei Greifswald ist eine Gaspipeline durch die Ostsee geplant. Kritik daran gibt es nicht nur in Polen sowie in den baltischen Republiken Litauen; Lettland und Estland. Jüngst hat Schweden Forderungen auf dem Umweltschutzgebiet erhoben, vor allem angesichts des Verlaufs der Pipeline nahe der schwedischen Ferieninsel Gotland. Noch hat Nord Stream, ein Konsortium mit Beteiligung aus Russland, Deutschland und den Niederlanden den Zeitplan für den Bau der Gaspipeline in der Ostsee nicht veröffentlicht, aber dennoch läuft die Vorbereitung auf deutscher Seite so auf Hochtouren, als wenn die Gaspipeline auf jeden Fall gebaut wird. Mit dem Titel "Infrastrukturoffensive für Fährhafen... Sassnitz hat beträchtliches Potenzial" teilte das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern am 13. März, also vor zwei Tagen den Medien mit: Der Fährhafen Sassnitz/Mukran (FHS) spielt bei der weiteren Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns zu einem bedeutenden europäischen Logistikstandort eine herausragende Rolle. „Sassnitz/Mukran hat als Transithafen für Russlandverkehre und zunehmend auch als Industriestandort große Chancen. Das Entwicklungspotenzial dieses Hafens ist beträchtlich“, sagte Infrastrukturminister Dr. Otto Ebnet heute (13.3.2008) in Sassnitz. Anlass war die Präsentation der Vorhaben der Deutschen Bahn AG, für deren Strategie im Güterverkehr der Hafen Sassnitz/Mukran künftig eine noch wichtigere Rolle spielen wird. Von den boomenden Ostseeverkehren profitiert auch der Fährhafen Sassnitz. Der Seegüterumschlag des FHS wird sich von 2004 bis 2025 um jährlich fünf Prozent auf 13,5 Millionen Tonnen erhöhen und damit fast verdreifachen. Im Auftrag der russisch-deutschen Nord Stream AG werden für den geplanten Bau der Ostsee-Erdgaspipeline zwischen dem russischen Wyborg und Lubmin bei Greifswald Rohre durch EUPEC PipeCoating im Fährhafen weiterverarbeitet und zu Zwischenlagerhäfen bzw. den Verlegestellen auf der Ostsee verschifft. „Die Ansiedlung des Rohrummantelungswerkes hat eine wirtschaftliche Signalwirkung, die weitere Ansiedlungen nach sich ziehen wird“, sagte Ebnet. Die Gesamtinvestition am Standort Sassnitz/Mukran wird ca. 40 Millionen Euro betragen, wovon der Fährhafen mit Unterstützung des Landes etwa zehn Millionen Euro für den Ausbau der Hafeninfrastruktur bereitstellen wird, rund 30 Millionen Euro wird EUPEC investieren. Die wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen zur Ertüchtigung des FHS sind der Umbau des Breitspurfähranlegers am Liegeplatz 4/5 zum Multifunktionsterminal, der Bau des Liegeplatzes 9 und die Fertigstellung des 2. Bauabschnittes für das Spülfeld im Bereich der Nordmole, wodurch 35.000 Quadratmeter maritimes Gewerbegebiet entstehen. 1.200 Meter Gleise sollen noch in diesem Jahr ertüchtigt werden. Zur weiteren Entwicklung des Standortes hat die Stadt Sassnitz bereits 2006 den Bebauungsplan „Industriegebiet Mukran-Südstraße“ mit einer Fläche von 21,5 Hektar aufgestellt und beschlossen. Eine günstige seeverkehrsgeografische Lage und einfache nautische Zugangsbedingungen (kurze Revierfahrt, keine Lotsenannahmepflicht) zählen neben den hervorragenden Hinterlandanbindungen (A 20, Rügenzubringer von der A 20 nach Stralsund, Ortsumgehung Stralsund, Rügenbrücke und dem geplanten Ausbau der B 96n auf Rügen) zu den Standortvorteilen des FHS. Wichtigstes Plus ist aber die in Westeuropa einmalige Möglichkeit, russische Breitspurzüge abfertigen zu können. „Mit diesem Alleinstellungsmerkmal hat Sassnitz die besten Voraussetzungen, von dem zu erwartenden sprunghaften Anstieg im Güterverkehr mit Russland profitieren zu können“, so Ebnet. DB Schenker bekommt Transportauftrag für Rohre der neuen Ostseepipeline Ab Anfang Mai pendeln wöchentlich 15 Züge zwischen Mülheim (Ruhr) und (Mainz, 13. März 2008) Die Railion Deutschland AG, die Güterbahn der Auf dem Gelände des größten deutschen Eisenbahnfährhafens wird in den Für den Hafen erwarten sich die beteiligten Partner mit dem neuen Die Fährverbindungen sind eine Ergänzung zu den leistungsfähigen News von der Ostsee und der
Ostseeküste
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