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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Raps im Urlaub auf der Ostsee-Insel Rügen, Raps in der Kunst, www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 6. Mai 2007 Blühende Rapsfelder an Ostsee und Bodden. Mecklenburg-Vorpommern (ur). Gelbe Felder an Ostsee und Bodden sind nicht nur für Touristen in Mecklenburg-Vorpommern eine Augenweide. Auch Einheimische erfreuen sich immer wieder an dieser Blütenpracht, die sich in den vergangenen Jahren im nordöstlichen Bundesland immer mehr ausdehnte. Das gilt auch für die Urlauberinsel-Rügen, auf der gestern das Foto entstand.
Herrlich anzuschauen sind die Rapsfelder an Ostsee und Bodden. Doch nicht zur Freude für die Augen wurde die Raps-Anbaufläche erweitert. Nicht mit romantischer Verklärung, sondern ökonomischem Blick bezeichnete der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus (SPD), bereits im Mai 2004 die Rapsfelder in M-V als Ölquellen des Nordens. Er dachte dabei an die Rapsveredelung zu Biodiesel, also die Erschließung der im Raps gespeicherten Energien für die Energieversorgung. Rapsfelder haben dabei im Unterschied zu Ölquellen den Vorteil ihrer Erneuerbarkeit. Damit dies nachhaltig geschehen kann, sollte Raps nicht öfter als alle fünf Jahre auf der selben Fläche angebaut werden, sagt Walter Lonskowski, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Rügen e.V.. Daher sei es nicht sinnvoll, die Rapsanbaufläche auf Rügen noch weiter auszudehen. Er selbst setzt reines kalt gepresstes Rapsöl als Treibstoff für einen Teil seiner Traktoren ein. Dieses Rapsöl stammt aus der Rapsmühle in Rothenkirchen auf Rügen. Bei Ihrem Urlaub an der Ostsee werden Sie also auch in den kommenden Jahren viele Rapsfelder in herrlichster Lage erleben können und sicher wird so manch eines davon auch weiterhin zum Gegenstand künstlerischer Darstellung werden und anschließend als Erinnerung den Weg in Ferne antreten.
Bilder in der Ausstellung der Malerin Hanne Petrick im Café Peters in Mukran auf Rügen, die täglich bis Ende Juni zu sehen ist. Die Farbigkeit der Rapsfelder an Ostsee und Bodden ist in der Ausstellung in ihrer ästhetischen Aneignung in der Kunst zu sehen. Weitere Bilder der Malerin finden Sie im Internet: Galerie Rapsfelder und die Nutzung der im Raps gespeicherten Energie hat zugleich auch eine Klimaschutzdimension. Energie aus Biomasse wie sie beim Einsatz von Biodiesel und kaltgepreßtem Rapsöl zum Einsatz kommt, ist ein Beitrag zur Senkung des Kohlendioxidausstoßes, was wiederum angesichts des Klimawandels äußerst notwendig ist. Angesichts der Rolle der Biomasse bei der Energiegewinnung in Mecklenburg-Vorpommern ist es daher kein Wunder, dass der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus (SPD) am 26. April 2007 den in Berlin von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigten Acht-Punkte-Plan zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes begrüßte: " Dieser Plan hilft nicht nur der Umwelt, er enthält auch wirtschaftliche Potentiale", betonte der Minister. Backhaus sieht insbesondere im Punkt 3 der vorsieht, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf mehr als 27 Prozent steigen soll und im Punkt 6 der verkündet, dass der Anteil der Bio-Energien an der Wärmeerzeugung auf 14 Prozent steigen soll, "eine Bestätigung seiner Strategie vom Landwirt hin zum Energiewirt. Energie aus Biomasse ist die tragende Säule regenerativer Energieformen und hilft unsere Energieabhängigkeit zu verringern. Die Erzeugung von Biomasse für eine energetische Nutzung hat sich von einer Nischenproduktion zu einem marktrelevanten Absatzweg für die Landwirtschaft entwickelt. Das Positive beim Ausbau der energetischen Nutzung von Biomasse ist, dass verschiedene Zielstellungen vom Klimaschutz, über einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung bis hin zur Stärkung der ländlichen Räume erreicht werden können. Mecklenburg-Vorpommern ist wie kein zweites Bundesland privilegiert im Bereich regenerative Energiegewinnung, da ausreichend Fläche, Wind und Sonne vorhanden sind", erklärte der Minister. In Mecklenburg-Vorpommern erreichte die Bioenergie "bereits im Jahr 2005 einen Anteil von rund 10% am Primärenergieverbrauch (im Vergleich dazu auf Bundesebene 3,5 % auf Basis Biomasse). Eine Potentialabschätzung für das Jahr 2020 hat ergeben, dass dann circa ein Viertel des Primärenergieverbrauches in Mecklenburg-Vorpommern auf Basis Bioenergie gedeckt werden könnte." Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommerns mit. Diese Zahlen verdeutlichen laut Minister Backhaus, welche "Bedeutung die Bioenergie bereits für die Land- und Forstwirtschaft in unserem Land erreicht hat und dass wir hier noch Entwicklungspotential haben." Backhaus verspricht sich "von einem weiteren Ausbau der energetischen Nutzung von Biomasse sowohl positive Effekte für die Beschäftigung im ländlichen Raum als auch Beiträge zum Umwelt- und Ressourcenschutz: "Beim weiteren Ausbau müssen wir darauf achten, dass möglichst effektive Verfahren der energetischen Nutzung von Biomasse vorangebracht und weiterentwickelt werden. Der Acht-Punkte-Plan von Sigmar Gabriel wird diese Prozesse weiter unterstützen und sicher auch beschleunigen. Ich sehe darin eine riesige Chance für unser Land", sagt Minister Backhaus. News und Bilder der gerade aktuellen Woche: Ostsee-News für Urlauber News von der Ostsee und der
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