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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Badewasserqualität der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 16. Mai 2007 Badewasserqualität der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. Mecklenburg-Vorpommern (ur). In den News von www.kreidefelsen.de vom 15. Mai wurden für heute umfangreiche Informationen zur Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern angekündigt. Das für Ihre Urlaubsvorbereitung vielleicht Interessanteste gleich zu Beginn und dann folgen noch viele Infos. Auf der Startseite des Ministeriums für Soziales und Gesundheit von Mecklenburg-Vorpommern wird heute an 1. Stelle direkt unter dem Bild des Ministeriums verkündet: "Die neue Badewasserkarte 2007 ist da!" Es handelt sich auf der Seite des genannten Ministeriums um einen Link, der zu einer Seite mit weiteren Links führt. Von hier können Sie auf folgende Seite gelangen http://www.gaia-mv.de/badewasser/bestellen.php Dort ist zu lesen: "Sie können hier kostenlos die aktuelle Badewasserkarte bestellen." Auf der Seite ist auch ein Link namens Onlinekarte. Wir empfehlen Ihnen, vor dem Urlaub von der kostenlosen Möglichkeit der Bestellung der Badewasserkarte Gebrauch zu machen. Bei der Vorstellung der neuen Badewasserkarte sagte der Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering: "Sauberes Wasser, tolle Strände und wunderschöne Seen gehören zu den größten Schätzen des Gesundheits- und Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern. Und auch in diesem Jahr können die Menschen in unserem Land wieder an mehr als 1700 Kilometern Ostseeküste und hunderten von Seen und Flüssen ungetrübten Badespaß erleben." Probieren Sie es, den Link dazu haben wir Ihnen oben mitgeteilt, oder nutzen sie die bereits erwähnte Möglichkeit der kostenlosen Bestellung der Badewasserkarte. Bleibt die Frage: "Wie wird die Badewasserqualität überwacht?" Antwort des Ministeriums für Soziales und Gesundheit von Mecklenburg-Vorpommern: "Die überwachten Badestellen werden alle 14 Tage von den Gesundheitsämtern kontrolliert. So können bei Grenzwertüberschreitungen und massiven Algenaufkommen schnell entsprechende Warnungen bekannt gegeben werden. " LANDESAMT FÜR GESUNDHEIT UND SOZIALES M-V Informationsblatt Überwachung der Badewasserqualität in Mecklenburg-Vorpommern Rechtsgrundlage Grundlage für die Überwachung der Badegewässerqualität ist die Richtlinie 76/160/EWG des Rates vom 08.12.1975 über die Qualität der Badegewässer. Sie ist in Mecklenburg- Vorpommern durch eine Landesverordnung „Empfehlung über hygienische Anforderungen an Badestellen (Badestellen-Hygiene-Verordnung vom 03.Mai 1995)“ in Landesrecht umgesetzt worden. Spezielle Anforderungen an Badestellen sind in der Badestellenempfehlung vom 07.Mai 1998 geregelt. Kriterien für die Beurteilung der Badegewässerqualität. In der EU-Richtlinie über die Qualität der Badegewässer sind die Gütekriterien verbindlich festgeschrieben. Die Bewertung der Untersuchungsergebnisse orientiert sich dabei an Richtund Grenzwerten. Richtwerte sind Leitwerte für eine gute Wasserqualität. Für jedes Gewässer sollten diese Richtwerte angestrebt werden, um optimale Wasserverhältnisse zu garantieren. Eine Überschreitung der Richtwerte bedeutet aber noch keine gesundheitliche Gefahr für die Badegäste. Treten Richtwertüberschreitungen häufiger auf, kann dies ein Hinweis sein, dass sich die Wasserqualität nachteilig verändert. Grenzwerte markieren Werte, bei deren Überschreitung Gesundheitsgefahren theoretisch möglich sein könnten. Die Grenzwerte liegen weit im Vorsorgebereich. Daher verursachen geringe oder kurzzeitige Grenzwertüberschreitungen in den meisten Fällen keine gesundheitlichen Schäden bei den Badenden. Um jedes Gesundheitsrisiko für die Badegäste auszuschließen, ist die Einhaltung der Grenzwerte oberstes Ziel. Eine Abklärung der Ursache für aufgetretene Beanstandungen ist unerlässlich. Überwachung durch die zuständigen Behörden In Mecklenburg-Vorpommern sind die Landkreise und Kreisfreien Städte für die Durchführung der Badegewässerüberwachung zuständig. Die Überwachung erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen den Gesundheits- und Umweltbehörden der Landkreise und Kreisfreien Städte. Die Gesundheitsämter nehmen in 14-täglichen Abständen Wasserproben und lassen diese im Landesamt für Gesundheit und Soziales untersuchen. Mit jeder Probenahme ist eine Ortsbesichtigung des Badegebietes verbunden, um die hygienische Gesamtsituation zu beurteilen. Werden während der routinemäßigen Beprobung der Badegewässer Grenzwertüberschreitungen bei den zu untersuchenden Parametern festgestellt, ordnet das Gesundheitsamt Kontrolluntersuchungen an und führt Besichtigungen der Badestellen durch. Je nach Einzelfall kann das Gesundheitsamt von dem Aussprechen eines Badeverbotes Gebrauch machen, wenn durch die festgestellten Grenzwertüberschreitungen ein Gesundheitsrisiko für die Badenden besteht. Das Badeverbot ist durch deutlich sichtbare Schilder durch den Eigentümer/Betreiber des Badegewässers zu kennzeichnen. Gegebenenfalls erfolgt eine Bekanntmachung in der Öffentlichkeit, wie z. B. durch Mitteilungen in der örtlichen Presse. Bestimmung mikrobiologischer Parameter Fäkalcoliforme Bakterien Fäkalcoliforme Bakterien sind so genannte Indikatorkeime, d. h. ein Auftreten von diesen Bakterien lässt mit großer Wahrscheinlichkeit auf andere gefährliche Darmerreger im Wasser schließen. Ursache dafür sind größtenteils Verunreinigungen durch menschliche Ausscheidungen (Fäkalien). Fäkalcoliforme Bakterien kommen normalerweise im Darm von Gesamtcoliforme Bakterien Gesamtcoliforme Bakterien sind genau wie die fäkalcoliformen Bakterien auch Fäkalstreptokokken Diese Bakterien kommen vor allem im Darm vor. Sie sind in ihrer Bedeutung ähnlich einzuschätzen wie die fäkalcoliformen Bakterien. Salmonellen und Darmviren Diese Mikroorganismen sind tatsächliche Krankheitserreger. Deshalb die Forderung der Richtlinie, das Badegewässer muss frei sein von Salmonellen und Darmviren. Die Parameter Fäkalstreptokokken und Salmonellen werden nur dann bestimmt, wenn auf Grund der Ortsbesichtigungen bzw. anderer Untersuchungsergebnisse das Vorhandensein dieser Parameter im Badegewässer für möglich gehalten wird oder eine Verschlechterung Bestimmung physikalisch-chemischer Parameter Zur Einschätzung der hygienischen Gesamtsituation eines Badegewässers stützen sich die Gesundheitsämter auf die Überprüfung so genannter sensorischer Parameter. Dazu zählen die Bestimmung von Wasserfärbung, Sichttiefe, Geruch, Schaumentwicklung des Wassers und Fremdstoffbeimengungen, wie z. B. Teer, Mineralöle, Abfall und Unrat. Die Massenhaftes Auftreten von Blaualgen – was Badende beachten sollten Vor allem in den Sommermonaten bei hohen Wassertemperaturen neigen einige Badegewässer (Ostsee, Bodden oder Binnenseen) zur Massenentwicklung von Algen. Diese sammeln sich bevorzugt an der Wasseroberfläche und werden durch den Wind in Ufernähe Empfehlung Falls Sie an einer Badestelle eine intensive Grünfärbung des Wassers, verbunden mit einer Minderung der Sichttiefe oder gar einen Algenteppich in Ufernähe beobachten, sollten Sie aus Vorsorgegründen auf das Baden verzichten. Vor allem sollten Sie darauf achten, dass Kleinkinder und Kinder nicht in diesem Wasser spielen. Sofern Sie nach dem Baden gesundheitliche Beschwerden bemerken, suchen Sie bitte einen Arzt auf und informieren Ihr Rostock Tel. 0381/ 4955 343 Schwerin Tel. 0385/ 5001 155 Ende des Informationsblattes zur Badewasserqualität. News und Infos der gerade aktuellen Woche: Ostsee-News für Urlauber News von der Ostsee und der
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