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Ostseepipeline: Baubeginn der Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland wahrscheinlich 2010 : Betroffen sind auch die Ostseeländer
Finnland, Schweden, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland und Estland

Ostsee-News vom 10. November 2009 (ur). Der Wirtschaftsminister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Jürgen Seidel, hat gestern bei seinem Russland-Besuch mit dem Generaldirektor von Gazprom, Alexandr I. Medwedew, auch über den geplanten Bau der Ostseepipeline gesprochen. Seidel sagte: „Die in Planung befindliche Pipeline nimmt eine essentielle Rolle bei der Gewährleistung der europäischen Energieversorgungssicherheit ein, denn eine gesicherte Energieversorgung wird immer wichtiger. Mit der Ostseepipeline würde ein direkter Zugang zu den weltgrößten Erdgasreserven geschaffen, davon profitiere auch Mecklenburg-Vorpommern“. Bleibt zu hoffen, dass daraus keine negativen Auswirkungen auf den Badeurlaub an und in der Ostsee entstehen, denn die geplante Ostsee-Pipeline wird in Russland das Festland verlassen und dann durch die Ostsee führen und erst in Greifswald-Lubmin wieder das Festland erreichen. Die diesbezüglichen Umweltgefahren sind umstritten. Entsprechende Bedenken gibt es auch in Dänemark, Finnland und Schwerden, dennoch haben in der vergangenen Woche Schweden und Finnland die erforderliche Genehmigung für den Bau der Ostseepipeline erteilt. Dänemark tat dies bereits zwei Wochen zuvor. Daher wird der Bau der Pipeline wahrscheinlich 2010 beginnen können. Mehr Infos in den ausführlichen News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden.

 

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© Fotos und Texte: Kreidefelsen GbR, Redaktion: Wolfgang Urban (ur)

10. November 2009 Baubeginn der Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland wahrscheinlich 2010 : Betroffen sind auch die Ostseeländer
Finnland, Schweden, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland und Estland

Ostsee / Deutschland, Russland, Dänemark, Finnland, Schweden, Estland, Lettland, Litauen (ur): Der Wirtschaftsminister des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, Jürgen Seidel, hat gestern bei seinem Russland-Besuch mit dem Generaldirektor von Gazprom, Alexandr I. Medwedew, auch über den geplanten Bau der Ostseepipeline gesprochen. Seidel sagte:

„Die in Planung befindliche Pipeline nimmt eine essentielle Rolle bei der Gewährleistung der europäischen Energieversorgungssicherheit ein, denn eine gesicherte Energieversorgung wird immer wichtiger. Mit der Ostseepipeline würde ein direkter Zugang zu den weltgrößten Erdgasreserven geschaffen, davon profitiere auch Mecklenburg-Vorpommern“

Die auch "Nord Stream Pipeline" genannte Ostsee-Pipeline soll Russland und die EU durch die Ostsee verbinden, um Unternehmen und Privathaushalte zukünftig mit russischem Erdgas zu versorgen. Wenn alles künftig so verläuft, wie es die Nord Stream AG plant, dann soll ab Ende 2011 der erste Leitungsstrang einer rund 1220 Kilometer langen Pipeline durch die Ostsee vom russischen Wyborg bis Greifswald-Lubmin fertiggestellt sein. Mit einer Transportkapazität von 27,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas soll der Gastransport dann auch noch 2011 in Betrieb gehen. Ein zweiter Pipelinestrang der "Nord Stream-Pipeline" soll dann 2012 fertig werden und die Transportkapazität auf rund 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas erhöhen.

Der Bau der Ostsee-Pipeline berührt auch den Urlaub an und auf der Ostsee, denn keiner möchte wohl Umweltschäden in seinem Urlaubsgebiet. Dass der WWF Deutschland im Genehmigungsverfahren zur Umweltverträglichkeit der geplanten Gaspipeline durch die Ostsee "vor einer falschen Bewertung der ökologischen Risiken" gewarnt hat, berichteten wir bereits (Hier der Link: Ostseepipeline).

Die geplante Ostsee-Pipeline wird in Russland das Festland verlassen und dieses erst in Greifswald-Lubmin wieder erreichen, da die Nord Stream-Pipeline aber durch die Hoheitsgewässer bzw. "Ausschließlichen Wirtschaftszonen" von fünf Ländern verläuft, bedurfte das Projekt nicht nur der Zustimmung von Deutschland und Russland, sondern auch der .Genehmigung aus Finnland, Dänemark und Schweden. Zudem wurden Polen, Litauen, Lettland und in Estland in die Konsultationen einbezogen, da die Verwirklichung des Ostsee-Projektes auch Auswirkungen auf sie als Ostsee-Anrainer haben kann. In der vergangenen Woche haben Schweden und Finnland die erforderlichen Genehmigungen erteilt. Dänemark tat dies bereits zwei Wochen zuvor.

Mit den Genehmigungen von Dänemark, Finnland und Schweden ist der Bau der Ostsee-Pipeline ab 2010 wahrscheinlich geworden.

News von der Ostsee und der Ostseeküste
Informationen für den Urlaub an der Ostsee an: Mailadresse.

 

Vorangegangene News von www.kreidefelsen.de zur Ostsee-Pipeline:

15. März 2008 Gaspipeline von Wyborg in Russland durch die Ostsee nach Lubmin führt auch zu Veränderungen im Fährhafen Sassnitz-Mukran

7. Mai 2009 Nord Stream-Pipeline zwischen Wyborg in Russland und
Lubmin bei Greifswald: Gaspipeline durch die Ostsee JA oder NEIN?

25. Juni 2009 Ostseepipeline JA oder NEIN? WWF Deutschland:
"Nord Stream muss Umweltbelastungen ausgleichen". Betroffen von der Nord Stream-Pipeline sind nicht nur Deutschland und Russland, sondern auch Finnland, Schweden, Dänemark, Polen, Litauen, Lettland und Estland
.

Sobald eine weitere News von uns zur Ostseepipeline erscheint,
wird das folgende Wort zum Link zu dieser News: Ostseepipeline

 

 

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