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Ostsee-News: Chronik der News und Infos von kreidefelsen.de "Zeit für Rügen Ausgewählte Luftbilder von den Inseln Rügen, Vilm, Hiddensee und weiteren Inseln des Rügen-Archipels Baltikum
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Fischfangquoten 2009 in der Ostsee: Kritik an den von der Ostsee-News vom 9. September 2008 (ur). Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern kritisierte heute Fangquoten-Vorschläge der Europäischen Kommission für Dorsch und Hering in der Ostsee. Nach Angaben des genannten Ministeriums sehen die Vorschläge wie folgt aus: "Für Dorsch werden demnach gegenläufige Anregungen gegeben (plus 15 Prozent in der östlichen und minus 15 Prozent in der westlichen Ostsee). Beim Hering in der westlichen Ostsee soll dagegen eine Kürzung von 63 Prozent vorgenommen werden – eine bislang noch nie dagewesene Dimension von einem Jahr zum anderen. Über die Vorschläge entscheiden die Fischereiminister der 27 EU-Mitgliedstaaten im Oktober." Mehr zu diesem Thema in den ausführlichen Tages-News für den Urlaub an der Ostsee, die Sie weiter unten auf dieser Seite finden. Dort erfahren Sie auch etwas zum Projekt der Errichtung einer Dorscherbrütungsanlage, die künftig bis zu vier Millionen Setzlinge von rund fünf Gramm Gewicht für den Besatz der Mecklenburger Bucht mit Dorsch erzeugen soll. Infos zum Dorschangeln beim Urlaub an der Ostsee mit diesem Link: www.kreidefelsen.de Informationsnetz Ostseeküste 9. September 2008 Kritik an den angekündigten Quotenregelungen für den Fang von Dorsch und Hering in der westlichen und östlichen Ostsee Ostsee (ur): .Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern kritisiert in einer uns heute übermittelten Information in ungewöhnlich eindeutiger und scharfer Weise die von der EU-Kommission angekündigten Quotenregelungen für den Fischfang in der Ostsee. Nachfolgend der Wortlaut dieser interessanten Mitteilung: "Die für 2009 vorgeschlagene Quotenkürzung von sage und schreibe 63 Prozent für Hering in der westlichen Ost-see ist vollkommen inakzeptabel“, reagiert heute der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern Dr. Till Backhaus auf die entsprechende Ankündigung der Europäischen Kommission. Dabei zeigte er sich einmal mehr enttäuscht über die für die Ostseefischerei neuerlich beabsichtigte drastische Abweichung vom Prinzip der relativen Stabilität. „Diese Richtschnur soll einerseits alle Betroffenen proportional beteiligen, soll aber auch dafür sorgen, dass es eine gewisse Stabilität über längere Zeiträume gibt“, erläutert der Minister und verweist auf das Instrument der Mehrjährigen Bewirtschaftungspläne, das beim Dorsch - allerdings auf nicht zufriedenstellendem Quotenniveau - bereits Anwendung fände. Sorgfältig geplant und im Konsens angewandt könnten solche Pläne dafür sorgen, dass es regelrechte Einbrüche wie jetzt beim Hering avisiert nicht geben müsse. Der Minister zeigte sich kämpferisch: „Ich werde nicht allein darauf vertrauen, dass der Fischereirat im Oktober jene gründlich abgewogene, der Vernunft gehorchende Entscheidung trifft, die man eigentlich erwarten muss.“ Bei seinem für Mitte September geplanten Gespräch mit dem zuständigen EU-Kommissar Joe Borg werde Dr. Backhaus daher die besondere Betroffenheit der Küstenfischerei Mecklenburg-Vorpommerns deutlich machen. „Im Vertrau-en auf eine nachhaltige Fischereipolitik und mit Unterstützung der Europäischen Gemeinschaft wurden durch die Unternehmen im Land erhebliche Investitionen in Fischfang und Fischverarbeitung getätigt, wofür ein Mindestmaß an Vertrauen und Stabilität gesichert sein muss.“ Einmal mehr werde sich der Minister in Brüssel auch für das Dorschprojekt stark machen. „Dieses abseits des etablierten Quotenmanagements angesiedelte Projekt aus Mecklenburg-Vorpommern erfährt bisher nicht die erforderliche Unterstützung der Europäischen Kommission“, moniert Dr. Backhaus und verweist darauf, dass das Projekt genau dort ansetze, wo Wissenschaftler die Hauptursache für die rückläufigen Fischbestände sähen - bei ihrer mangelnden Rekrutierung nämlich. Diese beruhe eben nicht nur auf Überfischung sondern auch auf sensiblen Umweltfaktoren wie Temperatur und Salzgehalt der Ostsee. „Insoweit sind wir mit einem Projekt, das den Nachwuchs beim Dorsch aktiv unterstützt, indem man solche unzureichenden Umweltfaktoren umgeht, zugleich am Puls der Zeit“, argumentiert Dr. Backhaus mit Blick auf die von Experten prognostizierten weiteren Veränderungen für die Ostsee im Zuge des Klimawandels. Hintergrund: Die Europäische Kommission hat kürzlich ihre Vorschläge für die Fangquoten der wichtigsten Wirtschaftsfischarten unterbreitet, darunter auch für Dorsch und Hering in der Ostsee. Für Dorsch werden demnach gegenläufige Anregungen gegeben (plus 15 Prozent in der östlichen und minus 15 Prozent in der westlichen Ostsee). Beim Hering in der westlichen Ostsee soll dagegen eine Kürzung von 63 Prozent vorgenommen werden – eine bislang noch nie dagewesene Dimension von einem Jahr zum anderen. Über die Vorschläge entscheiden die Fischereiminister der 27 EU-Mitgliedstaaten im Oktober. News von der Ostsee und der
Ostseeküste Infos zum Dorschangeln beim Urlaub an der Ostsee mit diesem Link:
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